Einleitung

Herzlich Willkommen auf der Internetseite unseres Medienprodukts zum Thema "Vergleich der drei The Thing Filme"!

Filme, so war es schon immer, verarbeiten soziale Phänomene und werden somit zu einem Spiegel der Gesellschaft. Egal ob Dramen relevante, realweltliche Probleme thematisieren, Historienfilme einen Blick in die Vergangenheit gewähren oder Komödien popkulturelles Tagesgeschehen aufgreifen. In vielen Fällen kann darauf etwas abstrahiert und in aktuelle Diskurse eingebracht werden. Als wir in dem Seminar „Filmgeschichte II - 1960 bis heute“ die Wahl hatten uns einem Thema genauer anzunähern, fiel die Wahl relativ schnell auf das Horrorgenre. Denn der Horrorfilm wirkt dann besonders gut, wenn er es schafft, den Zuschauer durch tief verwurzelte Urängste dort zu packen, wo es unbequem wird. Vertreter des Genres, denen das unserer Meinung nach in Anbetracht gesellschaftlicher, aber auch filmischer Umstände gut gelingt, sind die „The Thing“ Filme. Sie bilden aufgrund ihres Entstehungszeitraums einen perfekten Querschnitt durch die verschiedenen Epochen des Genres und bieten reichlich Interpretationsspielraum für diese zwei Betrachtungsweisen. Daher die Fragestellung: Inwiefern spiegeln die drei „The Thing“ Filme die Entwicklung des Horrorgenres in Anbetracht der jeweiligen gesellschaftlichen und filmischen Begebenheiten wider?

Der Versuch der Beantwortung dieser Frage orientiert sich an unserer im Seminar vorgestellten Prezi-Präsentation und soll in dieser Ausarbeitung wie folgt unternommen werden. Zunächst wird die filmhistorische Entwicklung des Genres kurz dargestellt, welche in der Dekade des ersten „The Thing“ Films ansetzt, den 50er Jahren. Danach soll der Fokus auf die gesellschaftlichen Komponenten der Filme gerückt werden, wodurch der erste Teil der Eingangsfrage (gesellschaftliche Begebenheiten) abgeschlossen ist. Daraufhin widmen wir uns dem analytischen Teil in Form einer neoformalistischen Begutachtung nach David Bordwell und Kristin Thompson. Medial aufbereitet durch drei Videoessays, die die Narration und Charaktere, sowie einen Teil der Mise-en-scène (Sound, Staging & Editing) und die Umsetzung des Dings innerhalb der Filme vergleichen. Der erste Teil der Mise-en-scène hingegen ist textlich aufbereitet und wird mit Bildern unterstützt.

Abschließend soll ein kurzes Fazit unsere Erkenntnisse zusammenfassen und die Beantwortung unserer Fragestellung abrunden.
Quellen? Die sind hier. Sie sind aber auch unter den Textblöcken zu finden. Die Quellen zu den Essays sind jeweils in den Dokumentationen zu den jeweiligen Essays zu finden.